Tadschikistan: Geheimtipp unter Alpinisten und Trekkern: mit Zelt und Packtieren unterwegs in einem der schönsten Gebirge Asiens - Durch die goldenen Fan-Berge

Wenn Sie Trekking pur inmitten einer der schönsten Bergkulissen suchen, dann ist diese anspruchsvolle Tour genau das Richtige für Sie. Sie konzentrieren sich auf ein relativ kleines Gebiet, dafür aber sehr intensiv und das mit Gipfeloptionen.

Reisenummer 68604

Tadschikistan: Geheimtipp unter Alpinisten und Trekkern: mit Zelt und Packtieren unterwegs in einem der schönsten Gebirge Asiens - Durch die goldenen Fan-Berge

Das flächenmäßig kleine Fan-Gebirge gehörte schon unter den Bergsteigern und Abenteurern der ehemaligen DDR zu den heiß begehrtesten Sehnsuchtszielen überhaupt. An seiner Faszination hat sich bis heute nicht viel geändert. Das Fan-Gebirge ist noch immer ein „Must have!“ für jeden Bergfreund.

Ins unbekannte Fan-Gebirge

Von Insidern als eines der schönsten Gebirge Asiens bezeichnet, beeindruckt das Fan-Gebirge durch die gewaltigen Kontraste der schneebedeckten 5000er, fast senkrechten Felswände und in verschiedenen Blautönen schimmernden Gebirgsseen. In den Tälern schmücken Wacholdergewächse mit ihrem Grün und dem typischen Duft die idyllischen Plätze an den Seen. Die Gipfel des Fan-Gebirges bieten ein unvergessliches Panorama. Trekkinghöhepunkt ist die Besteigung von einem 4000er oder gar dem Pik Energie mit über 5000 m.

Die alte Kultur der Seidenstraße

Der Besuch des alten Pendschikent sowie der Hauptstadt Duschanbe sind zweifellos die kulturellen Glanzpunkte dieser Reise. Die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der jahrhundertealten Architektur sowie die pulsierenden Märkte in Usbekistan entlang der Seidenstraße bieten sich Ihnen als optionale Anschlussmöglichkeit an.

Höhepunkte

  • Historisches Pendschikent, quirliges Duschanbe
  • 5000er Blick auf Tschimtarga, Energie und Samok
  • Farbenprächtige Hochgebirgsseen Kulikalon, Alaudin, Mutnoye und Stippvisite am Iskanderkul
  • Optional: Besteigung des Pik Energie (5113 m)
MAP Karte Tadschikistan: Geheimtipp unter Alpinisten und Trekkern: mit Zelt und Packtieren unterwegs in einem der schönsten Gebirge Asiens - Durch die goldenen Fan-Berge

Reiseverlauf

1. Tag : Anreise

Flug nach Duschanbe.


Flug ab: FRA Flug bis: DYU

2. Tag : Willkommen in Duschanbe

Ankunft am frühen Morgen und Fahrt ins Hotel. Vormittags ist Zeit zum Ausruhen. Nachmittags besichtigen Sie die Stadt, deren Übersetzung Montag bedeutet, was damit zu tun hat, dass früher der Markt nur montags stattfand, während heutzutage jeden Wochentag Basar ist. Sie besuchen das tadschikische Nationalmuseum und können in einem zentralasiatischen Teehaus entspannen. Übernachtung im Hotel.


Mahlzeiten: 1×(F/M/A)

Das Rudaki Denkmal in der Hauptstadt Duschanbe. © Diamir

3. Tag : Duschanbe – Pendschikent

Sie fahren nach Pendschikent und werden die Stadt bei einer Besichtigung näher kennenlernen. Die nahezu vollständig erhaltene Ruinenstadt gilt als das Pompeji Zentralasiens. Sie besuchen das Rudaki-Museums des berühmten Dichterfürsten sowie die Altstadt (alternativ am Tag 5 der Reise). Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 4-5h, 250 km).


Mahlzeiten: 1×(F/M/A)

Die Ausgrabungen des alten Pendschikent. © Diamir

4. Tag : Von Pendschikent zu den Sieben Seen

Die Sieben Seen sind Ihr Tagesziel. Sie alle beeindrucken durch ihre unterschiedliche Form und Farbe, die von türkisblau bis schwarz reicht. Sie liegen eingebettet in der herrlichen Landschaft des Sching-Tales, was soviel wie grüner Garten bedeutet. Am Nachmittag bleibt Zeit für individuelle Erkundungen. Die Nacht verbringen Sie in einem schön gelegenen Gästehaus in der Siedlung Nofin. (Fahrzeit ca. 3h, 60 km, Gehzeit ca. 3h).


Mahlzeiten: 1×(F/M/A)

Vorbei am Marguzor See (einer der sieben Seen) und Blick in das gleichnamige Tal © Diamir

5. Tag : Nach Artutsch im Fan-Gebirge

Heute brechen Sie auf zum Ausgangpunkt der Fan-Durchquerung. Von Nofin geht es über Dashtikazy zunächst nach Pandschrud, wo Sie das Mausoleum des tadschikisch-persischen Poeten Abuabdullo Rudaki besuchen. Eventuell wird vorher Halt in Pendschikent gemacht, um frische Lebensmittel für das Trekking zu kaufen. Von Pandschrud ist es nicht mehr weit bis nach Artutsch (1750 m). Den Nachmittag verbringen Sie mit den Vorbereitungen für die Trekkingtour. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 2-3h, 90 km).


Mahlzeiten: 1×(F/M/A)

Glasklare Seen im Tschingtal © Diamir

6. Tag : Zum Duschoch-See (2900 m)

Die Trekkingtour beginnt. Hauptgepäck, Campingausrüstung sowie sämtliche Verpflegung werden auf Packesel geladen. Sie wandern lediglich mit Tagesgepäck. Zunächst geht es zum Alpinistenlager Artutsch auf 2000 m und dann zum Ufer des Duschoch-Sees (2900 m). Unterwegs bieten sich fantastische Panoramen auf die majestätische Kulikalon-Mauer. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 8h, 1200 m?, 16 km).


Mahlzeiten: 1×(F/M (LB)/A)

Trekking im Fangebirge © Diamir

7. Tag : Zum Kulikalon-See (2900 m)

Akklimatisationstag: Entweder Sie unternehmen eine Tagestour zum Tschukarak-Pass (3180 m) oder eine Wanderung zu den Kulikalon-Seen (2900 m). 14 Seen in Farbtönen von hellblau bis aquamarin laden zum Baden und Verweilen ein. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5-6h).


Mahlzeiten: 1×(F/M (LB)/A)

Ausblick auf die mächtige Kulikalonmauer © Diamir

8. Tag : Zum Alaudin-See (2800 m)

Die Höhe des Alaudin-Passes (3860 m) stellt die heutige Herausforderung dar. Der Weg ist zwar technisch einfach, jedoch lang. Der Blick zum schneebedeckten Tschapdara (5137 m) entschädigt für die Mühen. Tagesziel ist der Alaudin-See (2800 m), der idyllisch in die Bergwelt des Tschapdara-Tales eingebettet liegt. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 960 m?, 1060 m?, 13 km).


Mahlzeiten: 1×(F/M (LB)/A)

Blick auf die nächste Tagesetappe – links im Hintergrund liegt der Alaudinpass © Diamir

9. Tag : Zum Trüben See (3600 m)

Geruhsame Wanderung entlang des Tschapdara-Tales aufwärts zum Mutnoye-See (3600 m), der unter dem Begriff Trüber See bekannt ist und an dessen Ufern das Basislager für die nächsten Tage errichtet wird. Die Bergriesen Tschimtarga (5487 m), Samok (5070 m), Energie (5113 m) und Miraly (5120 m) umschließen spektakulär das Schwemm- und Schotterbett des Trüben Sees. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h, 800 m?, 8 km).


Mahlzeiten: 1×(F/M (LB)/A)

2. Camp – wieder wunderschön gelegen am Mutnoye Lake (Trüben See) © Diamir

10. Tag : Kaznok-Ost-Pass (4150 m) oder Hochlager (4500 m) zur Gipfelbesteigung Pik Energie

Für zwei Tage bieten sich zwei unterschiedlich anspruchsvolle Optionen an.

Die Bergwanderer erklimmen mit dem Reiseleiter den Kaznok-Ostpass (4150 m), von dem man einen Rundblick auf das Bergpanorama des Fan-Gebirges genießt. Rückkehr ins Lager am Trüben See. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit 5-6h, 650 m??)

Mit einem lizensierten und sehr erfahrenen Bergführer steigen die Bergsteiger bis ca. 4500 m auf und errichten dort das Hochlager für den Gipfelsturm am nächsten Morgen. Übernachtung in Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 900 m?).


Mahlzeiten: 1×(F/M (LB)/A)

Bergpanorama Fan-Gebirge © Diamir

11. Tag : Ruhetag oder Gipfelsturm Pik Energie (5113 m)

Die Bergwanderer machen eine Wanderung in die Umgebung oder können Ausruhen und Entspannen. Vom Tschimtarga-Pass bietet sich eine grandiose Aussicht nach Westen in die Sindon-Schlucht. Gegenüber erhebt sich der Pik Sindon (4800 m) mit seiner spektakulären Nordwand – eine breite, senkrechte Felsbastion mit einem blau-grünen Eisschleier. Rückkehr zum Trüben See. Übernachtung wie am Vortag.

Für die Gipfelaspiranten geht es heute zum Pik Energie (5113 m). Sie steigen über die flache Gletscherzunge in die felsdurchzogenen Hänge des Ostgrates des Tschimtargas ein. Der Pfad quert die Hänge auf Schotter oder im Frühsommer auf Firn und schwingt sich auf zum Tschimtarga-Pass. Weiter geht es in Richtung Gipfel. An besonders exponierten Stellen werden, je nach Witterung und falls erforderlich, Fixseile angebracht. Mit dem Schwierigkeitsgrad von 2B/3A auf russischer Skala ist der Pik Energie mit einer alpinen Schwierigkeit von PD+/AD- vergleichbar. Vom höchsten Punkt bietet sich ein ehrfürchtiges Bergpanorama auf die Gipfeln des Fan-Gebirges, des Hissars und im Osten zum Serawschan und Pamir. Hier oben wird klar, warum das Fan-Gebirge als alpine Parklandschaft oder als kleinstes und schönstes Hochgebirge der Erde bezeichnet wird. Auf engstem Raum kontrastieren schneebedeckte Gipfel, senkrechte Felswände, blaue Seen und grüner Wacholder. Rückkehr zum Trüben See. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit Pik Energie ca. 8-9h, 600 m ?, 1513 m ?).


Mahlzeiten: 1×(F/M (LB)/A)

Tiefblick © Diamir

12. Tag : Über den Kasnok-Pass (4040 m) ins Arg-Tal

Das Gemeinschaftsgepäck wird auf Träger verteilt, da der Aufstieg zum Pass für die Tragetiere zu steil ist. Vom Kasnok-Pass (4040 m) können Sie die benachbarten Gipfel Smeja (4140 m) oder Fiskultur (4090 m) erklimmen und einen wunderbaren Rundblick über das Fan-Gebirge erleben. Vom Pass führt ein steiler Abstieg in das Arg-Tal und zu den Almen auf 2750 m, wo die Zelte errichtet werden. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 670 m?, 1520 m?, 12 km).


Mahlzeiten: 1×(F/M (LB)/A)

Blick auf die Bergriesen (v.l.) Energie (5113m), Tschimtarga (5487), Miraly (5120m) © Diamir

13. Tag : Abstieg zur Siedlung Sarytag (2400 m)

Beim weiteren Abstieg ragen rechts von Ihnen, in der Mitte des Arg-Tales, gewaltige Kalkwände auf – ein wahres Kletterparadies. Weiter talwärts erreichen Sie auf 2400 m Höhe die Bergarbeitersiedlung Sarytag. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 350 m?, 15 km).


Mahlzeiten: 1×(F/M (LB)/A)

Iskanderkul © Diamir

14. Tag : Reservetag oder Exkursion am Iskanderkul

Dieser Tag dient als Reserve, falls während der Bergtour wegen schlechtem Wetter Ausflüge vereitelt wurden oder aufgrund von Wetterkapriolen der Zeitplan nicht eingehalten werden konnte. Ansonsten brechen Sie zu einer wunderbaren Exkursion zum See Iskanderkul auf. Die Umgebung ist sagenhaft schön. Die schneebedeckten 4000er und 5000er flankieren den malerischen Iskanderkul (2200 m), einer der schönsten Seen Zentralasiens. Übernachtung im Gästehaus.


Mahlzeiten: 1×(F/M (LB)/A)

Rückkehr in Sarytag und Blick auf den Iskanderkul und die „Alexandermütze“ © Diamir

15. Tag : Durch die Warsob-Schlucht zurück nach Duschanbe

Sie nehmen Abschied von den Bergen und fahren von Sarytag zunächst zum Iskanderkul, wo Sie entspannen oder eine kleine Wanderung zum Wasserfall unternehmen können. Danach geht es nach Duschanbe, das Sie am Nachmittag erreichen. Die freie Zeit können Sie für Einkäufe nutzen und am Abend erwartet Sie ein Abschiedsessen in einem traditionellen Restaurant. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 160 km).


Mahlzeiten: 1×(F/M/A)

Parkanlage in Duschanbe © Diamir

16. Tag : Rückflug

Fahrt zum Flughafen und Rückflug.


Flug ab: DYU Flug bis: FRA

Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Duschanbe und zurück mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Besteigung des Pik Energie (5113 m)
  • Träger/Packtiere für max. 12 kg Trekkinggepäck
  • Campingausrüstung (Zelte, Mannschaftszelt, Kochutensilien)
  • Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 8 Ü: Zelt
  • 4 Ü: Gästehaus im MBZ
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 14×F, 5×M, 9×M (LB), 14×A

Nicht enthaltene Leistungen

nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 50 €); optionale Ausflüge; Trinkgelder; Persönliches

Schwierigkeit: 4

Trekking
Für diese Trekkingtour sind Trittsicherheit und sicheres Gehen in unwegsamem Gelände sowie gute Kondition für bis zu neunstündige Wanderetappen mit max. 1150 m Aufstieg erforderlich. Ebenso unabdingbar für das Reisen und Wandern im Fan-Gebirge ist eine gute Portion Abenteuergeist.

Gipfel-Besteigung

Schwierigkeitsgrad Pik-Energie-Besteigung: 2 von 3
Für die optionale Gipfelbesteigung ist sicheres Gehen und Klettern in Schnee und Eis erforderlich, auch bei einem Steigungswinkel von 45°. Diese Passagen werden mit Fixseilen gesichert und in diesen Passagen ist eine sichere und zügige Seilarbeit unabdingbar. Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Eispickel, Steigeisen, Seil und Gletscherausrüstung werden vorausgesetzt. Ein persönlicher Tourenbericht, die DIAMIR Tourenliste ist bei der Buchung vorzulegen.

Reisedauer: 16 Tage

Teilnehmerzahl: Mindestteilnehmer: 4 Maximalteilnehmer: 12

Homestays (private Gästehäuser) sind teilweise recht einfach ausgestatten, bestehend aus einem oder mehreren Schlafräumen und einem Aufenthaltsraum. Die Unterbringung erfolgt oft direkt im Haus oder im Anbau der gastgebenden Familie. Zudem existieren oft nur einfachste Außentoiletten und eingeschränkte Wasch- bzw. Duschmöglichkeiten.

Mindestteilnehmerzahl: 4, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Während des Trekkings ist die Gewichtsgrenze des Hauptgepäcks auf 12 kg beschränkt. Beim Überschreiten kann eine Zuzahlung in Höhe ca. 15-20 US$ für die gesamte Trekkingtour fällig werden.

Zuschläge

  • Rail & Fly EUR 50
  • Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Anbieterkennzeichnung: Diamir Erlebnisreisen GmbH, Loschwitzer Str. 58, 01309 Dresden